Bin am Samstag morgen voll erschrocken um halb 5 aus der Kneipe gestolpert und nach Hause geeilt, weil ich gesehen habe, dass es draußen hell ist…
Ich weiß nicht wie es hier in der Woche ist, aber am Wochenende gibt es die Kölner "stolper aus der Kneipe, und die Vögel zwitschern schon, während die Stadt noch schläft"-Situation nicht. Wenn die letzten grölenden Partygäste die Straßen verlassen haben, ist der Tag schon nicht mehr ganz frisch.
Sonntag, April 24, 2005
Samstag, April 23, 2005
Neulich in der Vinbud im Kringlan...
Und daneben stand sogar noch eine 5 l-Dose von Gaffel...Alles wird gut!!!
Mir ist dabei auch aufgefallen, dass man - wenn man sich ein bischen beeilt - in ca 30 Sekunden das komplette Weinangebot von Reykjavik, wahrscheinlich sogar ganz Island, begutachten kann. Außerhalb der Vinbud gibbet ja nix!
Freitag, April 22, 2005
Typisch isländisch...
Wieder viel gearbeitet, dafür gabs zur Abwechslung mal Sushi zum Abendessen in der Bank. Außerdem konnten wir denn Blick auf die Abiturienten werfen, die -mit Bussen angekarrt - in einheitlichem Kostüm (klassenweise wird ein geheimes Kostüm genäht - sieht aus wie im Rosenmontagszug) In die Stadt ziehen um sich zu besaufen. Das typisch isländische daran ist, dass das ganze vor (!) den letzten Prüfungen stattfindet. Das letzte Besäufnis vor dem Lernexil sozusagen... War abends noch im Cafe Barrin und hab dort einen Isländer kennen gelernt, der mich zugequatscht hat und mir dabei immer den Finger ins Ohr stecken wollte, weil's zu laut war. Die spinnen die ...
Um halb 5 wars schon ziemlich hell und wenn es keine Wolken gehabt hätte wahrscheinlich halb 4 oder so.
Heute Abend werde ich mich mit Jon Oli treffen, wenn er nicht noch einen Platz auf dem Schirilehrgang in Bulgarien bekommen hat. Mein Gott was sind wir doch provinziell in Kölle!
Um halb 5 wars schon ziemlich hell und wenn es keine Wolken gehabt hätte wahrscheinlich halb 4 oder so.
Heute Abend werde ich mich mit Jon Oli treffen, wenn er nicht noch einen Platz auf dem Schirilehrgang in Bulgarien bekommen hat. Mein Gott was sind wir doch provinziell in Kölle!
Donnerstag, April 21, 2005
Velkom aftyr - willkommen zurück
Nach anstrengender Schlussphase des ersten Teilprojekts und danach einer Woche in Köln bin ich jetzt wieder in Island.
Nachdem in Köln offenbar der Frühling ausgebrochen ist, haben die Isländer gestern den Sommer eröffnet. "First day of Summer" ist ein offizieller Feiertag. Da ich irgendwie noch platt war und arbeiten wollte habe ich die offiziellen Feierlichkeiten verpasst... Aber auch so sieht man den "Sommer" in Reykjavik: Die Menschen werden aktiver, die Helligkeit nervt beim Schlafen und die Kleidung ist fast schon sommerlich, obwohl es nur 10 Grad warm ist.
Nachdem in Köln offenbar der Frühling ausgebrochen ist, haben die Isländer gestern den Sommer eröffnet. "First day of Summer" ist ein offizieller Feiertag. Da ich irgendwie noch platt war und arbeiten wollte habe ich die offiziellen Feierlichkeiten verpasst... Aber auch so sieht man den "Sommer" in Reykjavik: Die Menschen werden aktiver, die Helligkeit nervt beim Schlafen und die Kleidung ist fast schon sommerlich, obwohl es nur 10 Grad warm ist.
Samstag, April 02, 2005
Annual Dinner der Kaupthing Bank
Das bedeutet, obwohl die Party schon um 18:30 starten soll, natürlich vorglühen.
Dazu hat Asa eingeladen. Eigentlich nicht ganz richtig. Wir feiern zwar bei Asa, aber die Bank hat die Getränke und die Snacks gestellt. So ist das üblich, denn Vorglühen hat nun mal Tradition. Da die Getränke zum Dinner auch umsonst sind, macht es nicht so richtig Sinn (Vorglühen bedeutet Geld sparen, indem man vor der Party möglichst viel Alkohol zu sich nimmt und auf der Party nur noch ein Bier kauft, an dem man sich dann bis 6 Uhr morgens fest hält), aber Tradition ist halt Tradition.
Auf dem Fest in Egilshöll sind ca 1500 Leute, es gibt Meeresfrüchtegratin, Rentiersteak und Lammbraten und zum Nachtisch Cookies mit Eis.
Die Sportarena in der das ganze statt findet (wahrscheinlich die grösste Halle von Island) ist sehr nett hergerichtet und auf der Bühne gibt es Vorprogramm, auf Leinwänden läuft Comedy. Comedy heißt, das 3 Freaks aus Island erst mal anfangen damit, das sie vor einen Geldautomaten der Konkurrenz pinkeln und dann die Zentrale der Kaupthing Bank stürmen. Dort schaffen sie es tatsächlich, einen der Chefs dazu zu bringen, so eine Art Dosenstechen zu versuchen, was natürlich in einer Sauerei endet, und den anderen Chef bringen sie dazu, sich die Augen verbinden zu lassen und durch Ertasten die nackten Hintern der 3 Freaks ihrem Besitzer zuzuordnen. Würde ich gerne auch mal in einer deutschen Bank sehen!!!
Um 2 Uhr sind die ersten Busse in die Stadt bestellt...
Und am Sonntag wird gearbeitet, zumindest in der Matrix!
Dazu hat Asa eingeladen. Eigentlich nicht ganz richtig. Wir feiern zwar bei Asa, aber die Bank hat die Getränke und die Snacks gestellt. So ist das üblich, denn Vorglühen hat nun mal Tradition. Da die Getränke zum Dinner auch umsonst sind, macht es nicht so richtig Sinn (Vorglühen bedeutet Geld sparen, indem man vor der Party möglichst viel Alkohol zu sich nimmt und auf der Party nur noch ein Bier kauft, an dem man sich dann bis 6 Uhr morgens fest hält), aber Tradition ist halt Tradition.
Auf dem Fest in Egilshöll sind ca 1500 Leute, es gibt Meeresfrüchtegratin, Rentiersteak und Lammbraten und zum Nachtisch Cookies mit Eis.
Die Sportarena in der das ganze statt findet (wahrscheinlich die grösste Halle von Island) ist sehr nett hergerichtet und auf der Bühne gibt es Vorprogramm, auf Leinwänden läuft Comedy. Comedy heißt, das 3 Freaks aus Island erst mal anfangen damit, das sie vor einen Geldautomaten der Konkurrenz pinkeln und dann die Zentrale der Kaupthing Bank stürmen. Dort schaffen sie es tatsächlich, einen der Chefs dazu zu bringen, so eine Art Dosenstechen zu versuchen, was natürlich in einer Sauerei endet, und den anderen Chef bringen sie dazu, sich die Augen verbinden zu lassen und durch Ertasten die nackten Hintern der 3 Freaks ihrem Besitzer zuzuordnen. Würde ich gerne auch mal in einer deutschen Bank sehen!!!
Um 2 Uhr sind die ersten Busse in die Stadt bestellt...
Und am Sonntag wird gearbeitet, zumindest in der Matrix!
Sonntag, März 20, 2005
Der "typische" Deutsche...
Basel II kommt. Zunächst erst mal in Form eines Workshops mit Michael Daniel und Tobias. Zum Vorglühen war ich noch dabei, aber dann hab ich dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Gerüchte machen die Runde, dass das Ende des (gescheiterten !) Versuchs, Reykjavik trocken zu trinken eingeläutet wurde, als es einen Komapatienten zu beklagen gab. Ein weiteres unbestätigtes Gerücht erwähnt den Zugriff der örtlichen Obrigkeit, die ein nicht namentlich genanntes Subjekt mit Frequent Flyer Pass von Icelandair beim Versuch, ein schnuckeliges kleines Haus im Vesturgata im freeclimbing-Stil zu erklimmen, erwischt hat und nach kurzer Diskussion in fließendem Isländisch (begünstigt durch einen leicht gestiegenen Alkoholpegel) dieses wirklich nicht namentlich erwähnte Subjekt wieder auf freien Fuß setzen musste. Alles Gerüchte, sag ich nur.
Samstag, März 19, 2005
Galadinner: Und der Preis geht an....
.... Subaru Takanaka!Unser kleiner (1,94 m) Japaner hat mächtig abgeräumt auf dem Gala-Dinner des isländischen Volleyballverbandes! Die meisten Punkte insgesamt, die meisten Aufschlagpunkte, der beste Nachwuchsspieler. 3 Pokale, das wird ihm in Japan helfen, denke ich. Das Buffet wurde abgeräumt und die Party "was about to start", dann kam nochmals der Auftritt von Subaru: In Frack und Fliege, mit Lackschuhen der Größe 45, die über Füße der Größe 39 gestülpt waren stapfte er zum Rednerpult. Eine Dankesrede. Totenstille, 120 Augenpaare richten sich auf Subaru...."Tack fyrir!". Eine tolle Rede und die einzigen beiden Worte, die er auf isländisch kann. Insgesamt eine gelungene Party bis dahin, doch dann kam das Grauen... Nein, nicht die Photostory von unseren Spielen, die im Hintergrund ablief, sondern die isländische Version von Singstar!!! Okay, ich kann auch nicht singen. Und isländisch auch nicht. Aber ich tus auch nicht. Und mit dem gequäke hätte man Mäuse töten können... Gottseidank war das auch nach ein paar Minuten vorbei und der Rest der Party war sehr angenehm!
Aber ein heisser Tipp, wirklich - Wenn in Island Singstar aufgebaut wird habt ihr zwei Möglichkeiten:
1. Druckbetankung mit möglichst starkem Alkohol!
2. Rennen, einfach schnell weglaufen
Aber ein heisser Tipp, wirklich - Wenn in Island Singstar aufgebaut wird habt ihr zwei Möglichkeiten:
1. Druckbetankung mit möglichst starkem Alkohol!
2. Rennen, einfach schnell weglaufen
Donnerstag, März 17, 2005
Der "typische" Isländer...
Island hat an Charakteren ja einiges zu bieten. Die komplette Palette und die beiden Enden dieser Palette sind sehr interessant zu beobachten. Der Umgang mit den Menschen, die auch durchaus einer Verfilmung der Comics von Gary Larsson entsprungen sein könnten, find ich genial: So als wären sie gar nicht da oder als wär alles völlig normal. Der Betrunkene, der 5 Minuten vor der Schiebetür des Kaufhauses steht und sich wundert, dass diese nachts um 6 nicht aufgeht, wird ignoriert. Der in Anzug und Krawatte, der Sonntagsnachmittags quer über die vielbefahrenen Straßen läuft und jedem Autofahrer den Stinkefinger zeigt, wird allenfalls mit einem müden Lächeln gewürdigt. Als wäre es das allernormalste der Welt steigt ein alter Mann in den Bus, droht dem Busfahrer mit der Faust und setzt sich - ohne zu bezahlen. Die Oma bohrt mit Handschuhen in der Nase und schmiert die Popel auf den Sitz. Und in der Schlange vor dir steht Jemand, der seit 20 Minuten sein Kleingeld sucht - die anderen gehen einfach vor. Alles voll normale Leute! Ist das in Köln auch so? Muss ich mal drauf achten... Bei den Kindern ist es jedenfalls anders, da wacht in Deutschland stets ein waches Auge, während in Island Kiddies einfach das machen worauf sie Lust haben, nahezu ohne das jmd. reagiert.
Sonntag, März 13, 2005
Brrrr
Das hat man davon, wenn man am Wochenende das Fenster offen lässt. Beim Abflug am Freitag waren is Island noch 8 Grad. Am Sonntag komme ich zurück und das komplette Badezimmer ist eingefroren. Inklusiv Toilettenspülung und Dusche.Also erst mal eine Nacht schön heizen und noch ein bis zwei Decken mehr auflegen zum Schlafen!
Donnerstag, März 10, 2005
Endlich Nordlichter
Montag, März 07, 2005
NRRRRRRCHRRRRRRR
Morgens im Büro werde ich mit dem vertrauten NRRRRRRCHRRRRRRR begrüsst...Hab es nicht wirklich vermisst, muss ich sagen. Nein, keine unhöflich Grussformel in unaussprechlichem Slang sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass Schnupfenzeit ist. Schnupfenzeit ist unangenehm, aber in Island ist sie ehh... naja, sagen wir es mal so: gewöhnungsbedürftig. Ach, was solls, es traut sich ja sonst keiner zu fragen: "Liebe Isländer und Isländerinnen, die ihr genügend deutsch sprecht um das hier zu verstehen: Ihr seid ein stolzes Volk, weil Eure Urahnen die besten Segler waren, ihr habt die hübschesten Frauen, weil Eure Urahnen auf ihren Raubzügen immer die hübschesten mitgebracht haben! Ihr habt die stärksten Männer, weil ihr Euch immer schon mit der wildesten Natur herumschlagen musstet! Ihr habt kulturell alles mögliche geschafft, Ihr seid in die weite Welt gezogen und überall findet man einen von Euch, obwohl doch eigentlich nur eine Hand voll seid. Eura Sagas sind Weltbekannt und ihr seid heute kulturell und intellektuell auf dem höchsten Level! Aber WARUM IN GOTTES NAMEN WOLLT IHR KEINE TASCHENTÜCHER BENUTZEN??????????????"
Sonntag, März 06, 2005
Nordlichter?
Sonntag abend, Nachtanflug auf Reykjavik und das quasi mitten durch die Nordlichter. Leider sind die Fensterscheiben im Flugzeug ziemlich trübe, so dass es mehr nach bizarren Wolkengebilden aussieht als nach Nordlichtern. Trotzdem interessant und ich verrenke mir den Hals! Aber das ich wirklich Nordlichter gesehen habe, mag ich noch nicht behaupten.
Dienstag, März 01, 2005
Erdbeerkuchen...?
Immer noch Windstille. Aber der Fischgeruch wurde vom Schwefelgeruch abgelöst. Beim Duschen merke ich das schon kaum noch. Aber heute ist es bäääh! Ich hoffe, dass es morgen wieder windet oder nach Erdbeerkuchen riecht oder so. Letzteres ist aber unwahrscheinlich. Hmm, dafür wären 4 Tage Windstille aber genau so ungewöhnlich. Die Hoffnung bleibt also.
Montag, Februar 28, 2005
Windstille...
Windstille heißt auch, dass der Geruch nicht verweht wird. Heute riecht die ganze Stadt schon wieder nach Fisch!!!
Sonntag, Februar 27, 2005
Verliebt in Reykjavik???
Heute wieder Volleyball spielen mit Trottir. 3:1 verloren, aber es ging um nix mehr. Die Playoffs standen schon vorher fest. Die Professionalität des Drumherums bleibt bestehen. Haute waren auch Zuschauer und das Fernsehen da.Danach noch eine Runde durch die Stadt gedreht. So ohne Schnee fällt mir das Chaos der Bauweise irgendwie mehr auf. Vielleicht, weil es durch das Farbchaos unterstrichen wird. Schön ist ja eigentlich was anderes, aber mir gefällts trotzdem. Es hat irgend was... Vielleicht hab ich mich aber auch schon in Reykjavik verliebt. Beschreiben kann man die Stadt eigentlich nicht. Und photographieren wohl auch nicht. Man muss es wohl einfach fühlen.
Samstag, Februar 26, 2005
Reykjavik bei Tag und bei Nacht
Nachdem ich den Vormittag verdöst habe, mache ich mich am Nachmittag auf, um den Leuchtturm von Reykjavik zu erkundenDie südliche Halbinsel beherbergt offensichtlich die besser gestellten Familien. Die Häuser sind zum - großen Teil zumindest - deutlich aufwendiger gestaltet. Das heißt aber nicht, dass hier Ordnung herrscht. Es muss irgendwann mal einen Wettbewerb gegeben haben, bei dem alle Grundschulkinder von Reykjavik ihr Traumhaus malen durften, und die Bewohner von Reykjavik mussten dann diese Bilder in die Tat umsetzen. Da Bjoern gerade eine Ritterbuch gelesen hat, Sven am liebsten Cowboy spielt und Olafs Freund ein Amerikaner ist, der auf der Airbase in Keflavik in der Kaserne wohnt, kann man sich vorstellen, was dabei herausgekommen ist. Und was die Farben angeht, ist sowieso alles erlaubt. Und mit alles meine ich ALLES! Mein Nachbar hat ein grellgrünes Dach, dann mach ich meins doch mal pink... Herrlich!Dabei fühl ich mich ein bischen nach Hohkeppel (ein kleines Dorf östlich von Köln, das von unbeugsamen Galliern bewohnt wird.) versetzt. Hohkeppler aller Länder: Reykjavik ist IN, das heißt Ihr liegt bautechnisch voll im Trend!Neben den Wohnsiedlungen gibt es hier aber noch den wunderschönen Golfplatz, einen netten Strand und die kleine Insel, auf der der Leuchtturm steht und die über eine Felsenbrücke zu erreichen ist. Trotz der ungewöhnlichen Windstille kehre ich nach ein paar Schritten um, denn die Kletterei ist einfach zu rutschig und nicht zu empfehlen.Danach gehts weiter, vorbei an Gestängen, an denen der Fisch zum Trocknen aufgehängt ist, bis zum lokalen Flugplatz von Reykjavik. Hier ist dann auch schon einer der schönsten Strände der Welt! Bei 14 Grad kaltem Wasser im Sommer heißt das, dass hier die Lagune geheizt wird. Es gibt sogar einen HotPot im Wasser. Ich freu mich schon auf Mai, dann wird der Strand eröffnet. Jetzt wird es Abend, ich leg mich noch mal kurz schlafen und stehe dann um 12 auf, um noch mal kurz ins Partyleben einzutauchen. Schnell noch ein Glas Wodka, damit es nicht so teuer wird, und dann gehts los. Jan Olafur schwächelt leider. Aber ich schau mir dafür das Nachtleben einfach mal genauer an. Am besten finde ich den Autokorso. Bis 5 oder 6 fahren ein paar hundert Autos, besetzt mit Jugendlichen unter 21 (?) die noch nicht trinken dürfen durch die Partystraße. Natürlich Schrittempo, denn am Ende ist ne Ampel. Wenn sie es nach einer halben Stunde geschafft haben, stellen sie sich wieder hinten an. Die spinnen, die...
Mittwoch, Februar 23, 2005
Fisch...
War gerade mit Sven bei Championsleague gucken und dabei lecker essen. Fisch zubereiten können sie wirklich, die Isländer. Heute hat die ganze Stadt nach Fisch gerochen, wahrscheinlich weil Windstille war. Eigentlich kein guter Geruch, ich fand es trotzdem irgendwie lustig!
Dienstag, Februar 22, 2005
Glidsky

Auf dem Weg zur Arbeit seh ich Regenbogenfarben am Himmel... Der Blick auf die Bucht von Reykjavik ist eh fast immer fantastisch, aber heute sieht es schon abstrus aus. Schlieren in rot grün blau überziehen einen Teil des Himmels und da neben ist ein Loch in der Wolkendecke - ebenfalls von regenbogenfarben umgeben - und gibt den Blick frei auf den türkisfarbenen Morgenhimmel... Sehr schön und irgendwie eigenartig. Erinnert an die Becken der heißen Quellen. Man könnte auch glauben, man schaut direkt auf ein Wurmloch, aber halt, ich bin ja Physiker... Aber Polarlichter waren es auch nicht. Habe ein Photo gemacht, aber das war das letzte vom Film, mal sehen ob es was geworden ist.
Freitag, Februar 18, 2005
Trottir
Gestern war mein erstes Spiel für Trottir (2:3 verloren). Sehr interessant. Es gibt eine elektronische Anzeigetafel, 2 Balljungen, sehr professionelle Schiedsrichter (Ich wurde erst mal auf die Bank verwiesen, denn Auswechselspieler dürfen nicht stehen...) und eine Person, die Statistik führt. Irgendwo im Isländischen Netz steht jetzt also, dass ich 2 Asse geschlagen und 3 Blockpunkte gemacht habe. Wenns die Seiten denn auch regelmäßige Updates erfahren würden. Ach ja, man hatte Angst, dass ich nicht mitspielen darf, weil meine rote Hose nicht die richtige Farbe hatte. War aber kein Problem. Die rot weißen Ringelsocken wären auch nicht unbedingt nötig gewesen. Zum nächsten Spiel nehm ich mir auf jeden Fall ne Pappnase mit. Ansonsten war das Spiel sehr lustig. Die Jungs wollten unbedingt wissen, was ich denn da so auf dem Feld rumbrülle, wenn ich einen Punkt machen will. Also alles in allem eine andere Welt. Ich glaube sie sind ein Stück besser als KT, von ihren individuellen Fähigkeiten, aber wir würden trotzdem gewinnen, weil einfach mehr drumrum abgeht. Grad gabs noch einen tollen Flug über die Gletscher von Island nach Reykjavik. Toller Ausblick. Im Flieger auch - Rückreise einer Konferenz zur Thema "Schönheitspflege und Make Up" oder so. 60 Topgestylte Schicksen, die 10 Minuten vor der Landung erst mal ihr Schminkköfferchen rausholten. Zu der Gruppe gehörten auch 5 Männer - ein Traumjob, wie mein Nachbar meinte. Na ich weiß nicht.
Montag, Februar 14, 2005
Reykjavik: Nachtleben und so
Das Wochenende ist vorbei gezogen. Tagsüber hab ich ausgespannt und abends hat Jan Olafur in die Geheimnisse des Reykjaviker Nachtlebens eingeweiht. Wir haben uns um 22:30 verabredet, bis 24:00 eine halbe Flasche Wodka und ein bischen Rum geleert, den Aufbruch dann doch immer weiter verzögert und den Rest vom Rum dann um 1 mit auf den Weg genommen. Bis morgens hatten wir ca 15 Lokalitäten durch. Fast alle gut und alle möglichen Stilrichtungen vertreten! Allerdings waren die Eindrücke von Freitag und Samstag nicht identisch, könnte daher auch nicht wirklich Empfehlungen aussprechen ausser der, dass ein guter Guide sehr wertvoll ist. Jan Olafur war prima! Um 1 waren wirklich noch die meisten Pubs zu leer. Um 6 hämmerten dann die Isländer an die verschlossenen Türen der Discos und bettelten um Bier.
Ein gewöhnlicher Partyabend, nach meinem Anschein. Die Leute waren sehr unterschiedlich, ähnlich wie in Deutschland gibt es nervige Idioten und echt nette Leute. Tagsüber hab ich mir dann noch den alten Hafen (sehr skurril), den Perlan eine Aussichtsplattform und ein Edelrestaurant über den Wassertanks der Stadt - der höchste Punkt von Reykjavik mit gigantischem Blick!) und die Hilgramskirche (Das Wahrzeichen der Stadt - ganz nett) angeschaut.
Ein gewöhnlicher Partyabend, nach meinem Anschein. Die Leute waren sehr unterschiedlich, ähnlich wie in Deutschland gibt es nervige Idioten und echt nette Leute. Tagsüber hab ich mir dann noch den alten Hafen (sehr skurril), den Perlan eine Aussichtsplattform und ein Edelrestaurant über den Wassertanks der Stadt - der höchste Punkt von Reykjavik mit gigantischem Blick!) und die Hilgramskirche (Das Wahrzeichen der Stadt - ganz nett) angeschaut.
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