Samstag, August 20, 2005

Reykjavik Culture Night

Rvk
Wieder mal Kulturfest oder so. Diesmal aber richtig groß. Allen Ankündigungen zum Trotz hält sich meine Begeisterung ein wenig in Grenzen. Zur Erklärung: Reykjavik sperrt seine Innenstadt und bietet zusammen mit allen möglichen anderen Institutionen und Geschäften ein Kulturprogramm an. Jede Mange zu sehen und vor allem eins: Mächtig was los. Ca 100000 Leute in Reykjavik. Wen das nicht beeindruckt. der formuliert es besser so, dass eine Menschenanzahl, die einem Drittel der Isländischen Bevölkerung entspricht, sich hier in Reykjavik rumtreibt. Natürlich hinkt der Vergleich mit Deutschland, wenn man behauptet, dass wäre für den Deutschen so wie 30 Millionen bei der Love Parade in Berlin, für die Isländer ist es jedenfalls ein Monumentales Ereignis. Als Kölner ist man allerdings Ringfest-erfahren und sehr skeptisch. Nun ja, ich bin auch aus der Stadt geflohen und musste dabei feststellen, dass die Straßenabsperrungen für den Reykjavik-Marathon ungefähr genauso gut dokumentiert sind wie die letzte Hamstershow in Köln-Zollstock (oder waren es Karnickel?). Das passt ein bischen ins Bild, denn Straßenbauarbeiten werden auch erst unmittelbar vor der Baustelle bekannt gegeben und gesichert wie ein deutsche Kartoffelacker im Nebel, aber das ist ne andere Geschichte.
Jedenfalls sind die Straßen gesperrt. Prinzipiell. Was prinzipiell heißt? Nun ja, Isländer fahren lieber Auto als das sie zu Fuß laufen. Das hat für den Marathon 2 wesentliche Konsequenzen. Erstens ist nicht gerade die Elite des Sports am Start und das Feld daher entsprechend auseinander gezogen. Zweitens ist es wohl unfein, ganze Straßen in der Innenstadt einen ganzen Tag für den Marathon zu sperren. Aus Sicht des Läufers sieht das dann so aus, dass man sich die Uferstraße mit den Restlichen Läufern teilt, bis plötzlich eine Spur für den Verkehr frei gegeben ist, bzw. beide Spuren. Beide Spuren, ich meine ALLE beiden? Ja, ich meine alle beiden. Und die Autos? Die kommen dir entgegen, sehen Dich also (hoffentlich) und halten an. Du meinst, ich muss zwischen den haltenden Autos durchlaufen? Nun gut, anhalten tun sie nicht immer, aber im Prinzip schon. Und was, wenn ich die Straßenseite wechseln muss? Hmm, wenn Du abbiegen musst, dann winkt Dir schon aus weiter Ferne ein Mann im gelben Leibchen und hält den Verkehr auf. Dann kannst du da her laufen.

Und was das allercoolste ist: Ich hatte das Gefühl, ich war der einzige, der gedacht hat, er sitzt im falschen Film, als die Läufer durch die Autogassen liefen...

Donnerstag, August 18, 2005

Eltern unterwegs

Heute musste ich wieder zur Arbeit und meine Eltern waren fast ganz auf sich alleine gestellt. Per Handy wollten wir kommunizieren, aber das stellte sich zunächst als schwierig heraus.
Ach das Handy, was Du uns gegeben hast, ja... das hab ich erst mal im Auto gelassen. Wieso? Wolltest Du uns erreichen?
Nööö, das hatte ich Euch nur als Ballast mitgegeben...
.

Auch die vielen Ratschläge, die man sichausgedacht hat, werden von Eltern irgendwie nicht angenommen...
Ja, das hattest Du uns ja gesagt!
Und habt ihr das gemacht?
Wieso, was jetzt
.

Und die telefonische Fahrtleitzentrale per Mobiltelefon sollte man getrost vergessen. Ganz schön stur können die beiden sein, ich glaube sie wollten sich ein bisschen rächen für das Leid, dass sie früher mit unserem Ungehorsam hatten.
Aber wie auch damals wir Jungens, haben sich die beiden letzendlich selber gut zurecht gefunden und noch viel gesehen. Vik (gesprochen: WIEK, nicht FICK, Mutter!), Dyrholey, Jökulsarlon, Skogafoss, Seljandafoss, Geysir, Gulfoss und Thingvellir (nein, nicht TINGELING gesprochen, Vater!). Mittlerwiele weiss ich auch, wie sie gefahren sind...

Montag, August 15, 2005

Kekse!!!

Wir werden alle zu fett. Auch die Bank hat dies bemerkt und baut so langsam die Keksvorräte ab (Kekse gehören hier zum Büroinventar und dienen der Verbesserung des Arbeitsklimas am Arbeitsplatz...) und liefert statt dessen jeden Montag einen frischen Obstkorb!

Sonntag, August 14, 2005

Snaefellsnes

Aufbruch
Das Wetter ist schlecht und wir könnten ausschlafen. Das tolle am Isländischen Sommer ist ja, dass man die 12 bis 14 Stunden, die man tagsüber auf den Beinen sein will, fast beliebig verscheiben kann. Ob man nun von 5 bis 19:00 unterwegs ist oder von 10 bis 24:00 - egal, hell ist es ja immer. Leider ist nicht jeder so flexibel und so sitzen wir (ich etwas morgenmuffelig) mitten in der Nacht (also um 7 oder 8 Uhr morgens) am Frühstückstisch... Auf geht es zur Halbinsel Snaefellsnes.
Picknickorb gepackt (den wir dann aus Faulheit doch nicht brauchen - wir gehen eh essen...) und los! Mal wieder unter dem Hvalfjörður durch und erst mal den Kampf zwischen Sonne und Wolken bestaunen.

Wilde Tiere in Borganes
Kurz vor Borganes läuft uns dann das gefährlichste aller wilden Raubtiere von Island über den Weg - ein Polarfuchs! Der Polarfuchs ist nicht nur das aller gefährlichste Raubtier von Island, sonder zudem auch noch das einzige (wenn nicht gerade mal ein Eisbär über das Packeis von Grönland herüberwandert und man von den Rentieren im Osten von Island absieht...).

Weiter gehts über den Borgafjörður nach Borganes, wo wir erst mal ausgiebig Photostop machen, den Enten und Kormoranen zuschauen und die gelungenen farblichen Kompositionen der Häuser von Borganes geniessen.

Stykkisholmur
Dann geht es weiter an der Südküste von Snaefellsnes entlang. Weil es ziemlich am Regnen ist, entschliesse ich mich, die 56 nach Norden zu nehmen, in der Hoffnung, dass auf der Nordseite besseres Wetter ist. Das ganze hat nur bedingten Erfolg, aber immerhin reicht die Sicht, um sich Stykkisholmur anzuschauen. Es ist Sonntag Mittag und wir erleben die Reste der Danskir Daga.

Wie bei allen bisherigen Stadt/Dorffesten in Island sind die Feierlichkeit shcon zu Ende, als wir ankommen. Oder es ist nicht mehr zu sehen, wie und wo gefeiert wird. Aber der Straßenschmuck macht deutlich, dass sie mit dem Herzen dabei sind, wenn ich nur wüsste, wobei...
Wir erklimmen noch den Felsen auf der anderen Seite des Hafens, geniessen den Rundblick über Stykkisholmur und die vielen Inseln im Meer, gehen danach noch einen Burger essen und machen uns dann auf Richtung Olafsvik.

Vögel
In Olafsvik geraten wir in den Nebel. Die Sicht wird immer schlechter. Also direkt wieter nach Rif. Hier fährt man durch eine Seeschwalbenkolonie. Die Jungen sind mittlerweile flügge aber noch überhaupt nicht scheu. Auch Autos weichen sie nicht wirklich aus, was zur Folge hat, dass rechts und links neben der Strasse...

Wir machen ein paar Fotos und fahren dann wieter nach Hellisandur. Mittlerweile ist der Nebel so dicht, dass wir gar nix mehr sehen können. Deshalb haben wir auch keine wunderbare Aussicht auf den Snaefellsjökull, den wir im Laufe des Tages umrunden. Die weiteren Sehenswürdigkeiten bleiben uns auch im Nebel verborgen und ein bischen verstimmt biegen wir schliesslich ab um durch ein bizarres Lavafeld nach Djúpalónsandur zu fahren.

Djúpalónsandur
Und endlich klart es etwas auf. Kurz bevor ich total genervt vom Nebel bin. Wenigstens 100 Meter Sicht, man wird ja bescheiden.
In Djúpalónsandur gehen wir vom Parkplatz nach Dritvik. Ein wirklich schöner Ort mit vielen bemerkenswerten Steinformationen - sehr beeindruckend.
Hier liegen auch die drei Basaltsteine mit unterschiedlichem Gewicht, die früher entschieden, ob man einen Platz auf dem Fischerboot bekommt oder nicht. Nur wer mindestens den Stein "Hálfdrættingur" ("Halbstarker"), der immerhin 49kg wiegt, heben konnte, durfte auf einem der Fischerboote anheuern (Nein! Ich hab es gar nicht erst versucht...). Wir wandern noch ein bischen umher - ein wirklich schönes Fleckchen Erde!!!

Hellnar
Weiter geht es nach Hellnar. Zunächst wartet ein herrlicher Regenbogen auf uns, dann klettern wir zwischen den Vogelfelsen herum. Die Felsen sind einfach wunderschön! Die Möven sind im Wesentlichen Jungtiere. Offensichtlich haben die Eltern schon die Nester verlassen. Auch hier fehlt den Tieren fast jede Scheu. Vielleicht fehlt ihnen aber auch die Kraft, davon zu fliegen. Ein paar Tiere sind offensichtlich auf dem Felsen sitzend erfroren oder verhungert. Teilweise auch in den Nestern. Warum, ist mir nicht klar, und wenn jemand eine Antwort darauf hat: Bitte melden, es würde mich wirklich interessieren, ob das normal ist oder wieso so viele Jungtiere einfach sterben.
Wir klettern auch heir noch ein bischen herum und verlassen dann ein wenig wehmütig verlassen diesen Ort. Es geht nur ein paar Kilometer weiter nach Arnastapi.

Arnastapi

Ebenso wie Hellnar beeindruckt auch Arnastapi mit seinen Felsformationen.
Die beeindruckenden Vögelkolonienesind zwar kaum noch vorhalden (auch hier haben die Eltern wohl schon die Nester verlassen), aber auch ohne Vögel ist Arnastapi auf jeden Fall sehenswert. Basaltsäulen formen Rosetten und Höhlen in den Felsen, stapeln sich wie Baumstämme und leuchten in den verschiedenen Naturfarben.

Snaefellsjökull
Leider ist es schon reichlich spät und die Zeit reicht gerade für einen ausgedehnten Spaziergang. Ich hole derweil das Auto, und dann machen wir uns auf nach Reykjavik. Aber nicht ohne einen kurzen Abstecher auf den Snaefellsjökull gemacht zu haben...

Samstag, August 13, 2005

Þorsmörk - Landmannlaugar - Gjáin

Sagaweg

Am nächsten morgen ein gutes Frühstück (ich merke schon, so richtig überzeugt sind die Eltern nicht von der isländischen Gasthausatmosphäre) und dann fahren wir schon wieder auf der 261 zurück, biegen vor Hvolsvöllur rechts ab Richtung Estry-Rangá und befinden uns im Sagaland. Welche Saga hier ihren Ursprung hat ist mir entfallen, aber ich erwarte auch nicht auf Überreste des alten Egilson oder sonst wem zu treffen…

Durch wunderbare grüne Täler, bevölkert von Schafen und Vögeln (vor allem Sandregenpfeiffer) kommen wir zu den Überresten eines alten Gehöftes.
Auf der Wiese liegt das, was einmal die Anfänge eines Traktors waren und verstreut herum gibt es noch alte Schafsställe. Vorsicht, sie könnten noch von „wilden“ Schafen genutzt sein und die können einem einen ganz schönen Schrecken einjagen, wenn sie plötzlich aus dem Stall stürmen…

Keldur

Nach einer kurzen Rast bei einer Hütte neben der F210 kehren wir um und besuchen Keldur. Dort steht eines der ältesten Gehöfte (oder war es das älteste) und eine steinalte Kirche. Ganz nett, aber nit janz esu ahl und nit esu jroß un esu schön och nit wie dr Dom (us Kölle – für alle Nichtkölner) und daher sind wir hier auch schnell wieder weg. Wir wollen jetzt nach Norden, zum Burfell, bzw. zur 26, die uns Richtung Landmannalaugar bringen soll. Kurz hinter Keldur biegen wir rechts ab, eine Abkürzung auf asphaltierter Strasse lassen wir uns doch nicht entgehen. Auf meiner Karte ist sie ja auch eingezeichnet, wenn auch ohne Nummer.

Durch Heide und Lava

3 Km später ist es dann wieder typisch isländisch: Keine Beschilderung (zumindest keine, die mir verständlich wäre) und von Asphalt natürlich auch keine Spur. Wir suchen ein wenig nach dem richtigen Feldweg, besuchen dabei unabsichtlich 2 Farmen, sind aber dann auf einer gut befahrbaren Sandpiste unterwegs durch Lavafelder, die sich zum Teil noch wüst und schroff darstellen, zum Teil schon Moos überwuchert sind und sich zum Teil schon in blühende Heidelandschaft verwandelt haben. Kurz bevor wir auf die 26 stoßen überqueren wir einen Gletscherfluss und machen dort eine kleine Photopause. Im Hintergrund ragt der Bjólfell auf und im Vordergrund strömt das Wasser die Stromschnellen und einem kleinen Wasserfall hinab, während rundherum die Blumen blühen. Vor allem Engelwurz ist hier zu sehen.

Wir fahren weiter bis zur 26 und biegen dort Richtung Landmannalaugar ab. Als sich links von uns der Búrfell erhebt, machen wir einen kleinen Abstecher zum Ðjofafoss. Ein ganz netter Wasserfall, aber mehr auch nicht. Die Heide wird abgelöst von Vulkangestein und wir fahren mehr oder weniger durch die Wüste.

Dann machen wir noch einen weiteren Abstecher zum Tröllkonuhlaup (glaub ich zumindest) und 1 Km neben der Straße erwartet uns ein blühendes Feld und Wasserkaskaden. Ein starker Kontrast zur sonstigen Umgebung hier, was den Eindruck noch verstärkt – sehr sehenswert!!!

Die F225

Jetzt aber endlich auf die 225 Richtung Landmannalaugar! Hekla zur Rechten hüllt sich leider in Nebel. Durch die schwarze Sandwüste, in der verloren ein paar Schafe herumlaufen, am Valahnúkar vorbei bis nach Sauðleysur, wo wir das erste mal furten müssen. Ich war zwar schon mal hier, bin aber trotzdem genauso begeistert wie meine Eltern. Die Berge sind einfach unglaublich und immer wieder anders. Durch Moosfelder, Lavawüsten, an grünen, braunen, schwarzen und roten Berghängen vorbei kommen wir schliesslich zum Frostastaðavatn, an dessen Südseite sich ein Lavastrom ergossen hat.


Noch über den Hügel, zwei Furten durchfahren und schon sind wir in Landmannalaugar. Es war eine sehr schöne Fahrt, aber leider ist hier das Wetter nicht mehr besonders gut. Es hat sich zugezogen und regnet auch hin und wieder. Die Aussicht in Landmannalaugar ist miserabel und der wunderbare Eindruck, den ich vom letzten mal hatte, lässt sich im diesigen Regen nicht bestätigen.

Landmannalugar

Naja, schwimmen gehen können wir auf jeden Fall. Ein klitzekleines bisschen Überzeugungsarbeit muss ich schon noch leisten, aber dann machen wir uns auf zum Fluss, verstauen unsere Sachen in Tüten und setzen uns im Regen in die heißen Becken von Landmannalaugar. Durch den Zufluss einer heißen Quelle an der einen Seite kann man sich die Wohlfühltemperatur selber aussuchen und sich entsprechend platzieren. Relaxing pur und trotz der miserablen Aussicht ein Genuss. Wenn man nicht von den Algen gestört wird, die natürlich auch im Wasser rumtreiben.

Rückweg

Als uns langsam Schwimmhäute wachsen verlassen wir das warme Becken und gehen zum Auto. Über die 208 geht es nach Norden. Wir schauen uns noch die Stromschnellen der Tungnaá an und machen Halt am Kraftwerk vor dem Hrauneyjaón. Hier ist ein wunderschöner, tosender Wasserfall zu bestaunen. Mit dem Jeep kommt man bis ganz nah dran, ansonsten muss man 5 Minuten zu Fuß gehen. Man bekommt ein echtes Niagara-Gefühl hier. Weiter geht es zur F26 und dann auf der 32 Richtung Westen.

Das grüne Tal Gjáin

Kurz vor Stöng biegen wir rechts ab und fahren über die Jeeppiste zu einem malerischen Tal namens Gjáin (isländisch für Schlucht).
Schon von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die beiden Wasserfälle, deren beiden Bäche sich dann im Grund der Schlucht zur Rauðá vereinen. Es erinnert mich sofort an die Miniaturausgabe vom „Grüne Tal“ aus „In einem Land vor unserer Zeit“. Steigt man die Treppen hinab, taucht man irgendwie in eine andere Welt ein.
Überall Wasserläufe, Höhlen und Steinbrücken, zwischen denen es rauscht, gurgelt und plätschert. Dazu kommt noch eine üppige Vegetation mit Engelwurz, Birken und Weidenröschen. Man kann stunden lang in den Felsen herum klettern. Hinter einem der Wasserfälle kann man sich sogar einigermaßen trockenen Fußes (ein bisschen Kletterei erforderlich und nur von der Nordseite möglich) bewegen. Aber auch einfach auf dem Felsen sitzen und Natur geniessen… Vielleicht ist dies mein Lieblingsplatz auf Island…

Wir steigen wieder die Stufen aus dem Tal hoch, machen einen sehr lohnenswerten Abstecher zum Hjálparfoss (haben aber nur noch Zeit für einen schnellen Blick) und dann geht’s über Selfoss zurück nach Reykjavik. Wir sind dem Wetter etwas davon gefahren und insgesamt haben wir trotz viel Regen einen wunderschönen Tag verbracht, sind aber auch ziemlich fertig und freuen uns auf die Betten!

Freitag, August 12, 2005

Reykjavik - Þorsmörk



Hveragerði

Ich bin den Vormittag noch am Arbeiten, während meine Eltern auf Waltour sind. 14 Wale und eine beeindruckte Flugshow von unzähligen Papageientauchern ist ihr Resultat des Vormittags, meins ist dagegen erschreckend langweilig: Meetings und Customizing.
Am frühen Nachmittag hol ich die beiden ab und wir fahren nach Hveragerði. Hier soll eigentlich der Garten Islands sein, was bedeutet, dass hier unzählige Gewächshäuser stehen, in denen angeblich auch Bananen gezogen werden. Von Bananen haben wir aber nix gesehen und ein großer Teil der Gewächshäuser war am verfallen. Das muss ich noch mal klären, ob es wirklich isländische Bananen gibt… Wir machen einen kleinen Spaziergang und fahren dann in Hvolsvöllur auf die 261 in Richtung Þorsmörk. Die Straße führt an vielen kleinen Dörfchen vorbei, während auf der linken Seite unzählige kleine Wasserfälle die Klippe herunterstürzen. Richtung Osten blicken wir auf „Thors Wald“ –Þorsmörk.

„Thors Wald“ –Þorsmörk

Der Blick ist fantastisch und wir fahren durch ein paar Flüsse auf der F261 Richtung Osten. Das Tal ist eingerahmt von 3 Gletschern, dem Myrdalsjökull im Osten, dem Tindfjallajökull im Norden und dem Eyjafallajökull im Süden. Dazwischen hat sich die Markarfljót meanderförmig breit gemacht. Wir versuchen, uns satt zu sehen, was aber weder im übertragenen, noch im wörtlichen Sinne klappt. Der Hunger treibt uns zurück und auf Unterkunftsuche. Bei Smáratún finden wir dann auch ein kleines Hotel und Gasthaus und im Garten können wir sogar vernünftig grillen. Wenn wir auch auf den Komfort einer Nobelküche verzichten müssen, so schmeckt das gegrillte Lammfleisch doch hervorragend. Ein anstrengender Tag liegt hinter uns und wir sind zu müde um noch den Hotpot auszuprobieren, und wollen ins Bett.
Auf dem Weg zum Auto, wo ich noch meine Zahnbürste holen will, bemerke ich, dass die Berge von Þorsmörk in leuchtendem rot erstrahlen.

Der Himmel brennt




Ich gehe noch mal ums Haus herum und beobachte die nächsten 20 Minuten einen fan-tastischen Sonnenun-tergang. Die Sonne ist zwar gar nicht zu sehen, aber sie taucht die Wolken in flammendes Licht. Der Anblick ändert sich minütlich und am Schluss sehe ich einen Regenbogen im Abendrot, also nur aus Rotlicht bestehend. Nachdem es dann richtig dunkel geworden ist, geh ich auch schlafen...

Samstag, Juli 23, 2005

Der Westen vom Westen

skaftafell
Am nächsten Morgen sind wir noch zum Frühstück eingeladen und müssen unseren Mitreitern erklären, dass wir sie schon wieder verlassen müssen. Eine deutsche Familie hat sich noch dazu gesellt und es gibt einen interessanten Wissensaustausch über Pferde, Island und das Leben an sich…
Dann packen wir zusammen und machen uns auf, den Rest der Halbinsel zu erkunden. Gekostet hat der Spaß übrigens 8000 ISK (ca. 100 EUR) pro Nase inkl. Verpflegung. Ein ziemlicher Einheitspreis in Island für eine eintägige Reittour.

Mit unserem Toyo fahren wir erst mal nach Budir, wo wir die Farbkontraste zwischen blauem Meer, rotem Strand, schwarzen Lavafelsen, grünen Bergen und weißem Gletscher bestaunen. Der natürliche Hafen ist natürlich ebenso sehenswert und es reizt uns von hier vorbei am großen Brocken bis nach Arnastapi zu wandern. Wir entschließen uns jedoch dagegen und nehmen statt dessen den Wagen.
In Arnastapi machen wir erst mal Rast.

snaefellsnesDie Vögel

Auch hier gibt es einen schnuckligen Hafen - nicht ganz natürlich diesmal. Wir sind schon einigermaßen begeistert von der Menge der Vögel, die hier herumfliegen. Die Seeschwalben verdunkeln teilweise fast den Himmel…
Dann gehen wir die Steilklippen entlang spazieren. Diese sind hier von Höhlen durchzogen und man kann durch die Klippen aufs Meer schauen.
snaefellsnesVögel brüten überall und man kommt, wenn man schwindelfrei ist, auch ziemlich nah ran. Immer wieder gibt es neue Ansichten und Ausblicke. Die Lavaformationen sind beeindruckend - Basaltsäulen formen Rosetten, sehen teilweise wie geschichtete Baumstämme aus und formieren Höhlen, in denen die Vögle brüten.
snaefellsnes

Wir klettern ein bischen auf den Felsen rum, wandern die Steilklippen entlang und wagen uns ab und zu bis zum Abgrund, um einen noch anderen Blick auf Vögel und Felsen zu bekommen. eigentlich wollten wir hier nur kurz verweilen, sind aber nun schon mehrere Stunden hier. Brutzeit zum einen und das Wetter zum anderen sorgen für ein unvergleichliches Schauspiel. Und für die musikalische Untermalung sorgen die Seeschwalben und Möven. Endlich entschließen wir uns, zurück zum Auto zu gehen und nehmen dafür den kürzesten Weg quer durch die Wiese. Obwohl wir uns auf einem Feldweg befinden, scheinen die Seeschwalben nicht damit einverstanden zu sein. Um ihre Nester zu schützen, die in den Wiesen neben uns liegen, stürzen sie sich auf uns, bleiben kurz über unseren Köpfen in der Luft stehen, schreien was das Zeug hält, um dann im Sturzflug auf uns nieder zu stürzen. Wir wissen bereits, dass es sich nur um Scheinangriffe handelt und die Schwalben kurz vorher doch wieder abdrehen. Trotzdem bekommen wir es mit der Angst zu tun ( Hitchcock lässt grüssen) ducken uns und rennen schnurstracks zum Auto.

snaefellsnesAuf den Snaefellsjökull

Jetzt haben wir 2 Möglichkeiten: Entweder den Snaefellsjökull umrunden oder überqueren. Nach kurzer Diskussion entschließen wir uns für die letzte Möglichkeit und tuckern mit dem Toyo den Berg hinauf. Eigentlich eine F-Straße, also ist der Leihwagen nicht versichert oder so... Jedenfalls ist die Straße gut befahrbar und wir kommen gut oben an. Später erfahren wir, dass es hier oben vor 2 Tagen noch einen Wagen zerrissen hat, als dieser durch ein Monsterschlagloch gefahren ist... Es dauert noch ein bischen, aber dann können wir endlich einen Blick auf den Gipfel werfen. Im Winter kann man hier so weit fahren, bis man plötzlich mitten auf dem Gletscher steht, aber jetzt ist schon ne Menge Schnee weggeschmolzen, wir kommen also problemlos bis zur Hütte, von der die Schneeraupen los fahren. Island ist klein, deshalb ist es auch irgendwie nicht besonders verwunderlich, dass wir eine Kollegin von mir an der Pistenraupe treffen, die mit dieser zum Gipfel und mit Skiern wieder runter fahren will.

snaefellsnes
Auf dieses Vergnügen verzichten wir aber und wandern einfach ein Stück den Berg hinauf, genießen die Aussicht und sliden dann auf Schnee und Eis wieder runter. Oben konnte man sehen, dass von Westen eine Nebelbank im Anmarsch ist, die wohl ganz Snaefellsnes einhüllen wird. Also ab ins Auto und vor dem Nebel noch nach Olafsvik. Wir schaffen es noch im strahlenden Sonnenschein, aber als wir Richtung Hellisandur fahren, stehen wir plötzlich mitten in einer Wolke und können nur noch 20 m weit sehen. Also wieder zurück, Flucht vor dem Nebel.
snaefellsnes

In Rif müssen wir aber noch mal Halt machen. links und rechts neben der Straße brüten tausende Vögel, vor allem Seeschwalben, und machen ohrenbetäubenden Lärm. Ein faszinierendes Schauspiel! Dann flüchten wir vor den Wolken in Richtung Stykkisholmur.

Flucht vor dem Nebel
snaefellsnes

Unterwegs genießen wir das unglaubliche Panorama während hinter uns der Nebel über die Berge schwappt. Kurz vor Stykkisholmur hat er uns dann eingeholt, die Sicht geht gegen Null. Auch das Besteigen des Helgafell bringt keine gute Aussicht mehr und wir beziehen Unterkunft in einem typisch isländischen Quartier: eine alte Schule, in der man die Räumlichkeiten benutzen kann und entweder in der Turnhalle schläft (dann bitte den Hausmeister anrufen) oder das Zelt auf der Wiese davor aufschlägt (irgendwann am nächsten morgen kommt dann einer vorbei..). Die gut ausgestattete Küche steht ebenso zur Verfügung wie Toiletten und Duschen. Nichts ist verdreckt, zerstört und vor allem hat wohl noch niemand den Toaster und die Mikrowelle aus der Küche entwendet. Wir machen uns Abendessen und können dabei die Feuerroten Berge im Sonnenuntergang bewundern. Dann ist auch dieser Tag schon wieder vorbei und wir fallen in die Betten.

Freitag, Juli 22, 2005

Auf zu den Hottahühs - Reiten am Saefellsjökull

bildbeschreibung
Es heißt früh aufstehen, denn ein langer Tag wartet auf uns. Wir wissen nicht, wie oder bei wem wir den Zeltplatz bezahlen sollen, also hauen wir einen Isländer an, der mit einem Kollegen schwätzt und wollen ihm unser Geld in die Hand drücken, damit er es an die richtige Stelle weiter leite. Ein Glücksgriff, denn der Kollege schaut uns verwundert an - er ist nämlich derjenige, der morgens das Geld einsammelt. Tatsächlich ist es so, dass niemand einen aufhalten würde, wenn man ohne Bezahlung gehen will. Das wiederum würde aber auch niemand tun.
Okay, über den Berg zurück zur Südküste von Snaefellsnes. Bei strahlend blauem Himmel haben wir einen herrlichen Blick auf den magischen Gletscher, den Snaefellsjökull. Geschichten ranken sich um ihn und nicht zuletzt deshalb ist er bekannt, weil Jules Verne seine Reise zum Mittelpunkt der Erde hier starten lies.
Angekommen in … wird erst mal gefrühstückt. Wir müssen uns etwas beeilen, denn das Frühstück auf dem Reiterhof ist eigentlich schon vorbei. Wir schmieren uns ein paar Brote, suchen uns unsere Reitutensilien zusammen und sind bald fertig. Hosen hatten wir mitgebracht, Helme müssen wir uns ausleihen. Stiefel werden uns Nahe gelegt, wir haben aber keine. Es muss so gehen, auch wenn uns prophezeit wird, dass wir nasse Füße bekommen werden. Es ist Sommer und ausnahmsweise sieht man dies auch in Island , und so haben wir kein Problem damit, in Turnschuhen zu Reiten.Okay, alle sind fertig, es kann los gehen. Isländische Eile… okay, also bauen wir noch unser Zelt auf (die Schlafsackunterkünfte waren leider schon ausgebucht). Jetzt aber los, ach nein, erst noch ein bisschen Trampolin springen (gehört zur Standardausrüstung eines Farmhauses in Island!?!). Gut eine Stunde nachdem wir eigentlich hätten fertig sein sollen, sitzen wir mit unserem Guide, einer deutschen Pferdenärrin, die auf dem Reiterhof arbeitet, 2 Dänen und 2 Schweden in einem kleinen Bus und rasen mit Tempo 70 über die Strasse. Isländische Gemütlichkeit gilt auch am Steuer. Dann sind wir bei den Pferden angekommen… Der Guide geht erst mal fragen, wo wir denn aufsatteln können. Nachdem er sich gemütlich aus dem Auto gequält hat, noch gemütlicher um das Haus gegangen ist, ebenso gemütlich wieder zurück gekommen ist, sich unheimlich gemütlich wieder hinter das Steuer gesetzt hat, ihn 6 Augenpaare gespannt anschauen, ringt er sich ein gemütliches "keiner da…" ab.
Nun ja, Island scheint mir die Gemütlichkeit in Person zu sein, aber ich würde jetzt gerne endlich auf mein Pferd!

pferdeIm Tölt durchs Watt

Kurze Zeit später haben wir uns dann aber mit unseren vierbeinigen Freunden (Venus heißt sie und ist ….natürlich total süüüsss!) vertraut gemacht, aufgesattelt und schon kann es los gehen. Schon bald sind wir am Strand, reiten durch das Watt durch den Schlamm, über Stock und Stein, tölten und traben (tölten ist deutlich angenehmer), galoppieren durch den Sand und… machen endlich Pinkelpause!
snaefellsnes
Kurze Zeit später haben wir uns dann aber mit unseren vierbeinigen Freunden (Venus heißt sie und ist ….natürlich total süüüsss!) vertraut gemacht, aufgesattelt und schon kann es los gehen. Schon bald sind wir am Strand, reiten durch das Watt durch den Schlamm, über Stock und Stein, tölten und traben (tölten ist deutlich angenehmer), galoppieren durch den Sand und… machen endlich Pinkelpause! Aber schon geht es weiter, im Hintergrund der Snaefellsjökull, über uns strahlend blauer Himmel geht es durch das Watt, über Sanddünen und durch den Matsch.

Nach einiger Zeit kommen wir an eine Bucht, die wir durchqueren müssen. Wir halten erst mal an und der Guide instruiert uns zu warten ob er auch durchkommt. Bis kurz vor dem andern Ufer geht alles gut, dann muss er umkehren denn die Pferde sind kurz davor, den Boden unter den Hufen zu verlieren.
pferde
Wir warten auf Ebbe, versuchen es nochmals und sehen dann eine "wilde Horde" auf der anderen Seite der Bucht. Als sich diese Gruppe, die auch auf Ebbe gewartet hat, schließlich aufmacht, schauen wir gespannt zu und durchqueren die Bucht dann an derselben Stelle. Wir müssen zwar nicht schwimmen, aber bis zu den Knien bin ich danach nass. Wer hat auch den längsten Reiter auf das kleinste Pferd gesetzt?
Egal, die Sonne scheint und trotz Wasser in den Schuhen ist es einfach großartig.
pferde
Weiter geht es in wildem Ritt über Stock und Stein und ich bin von der Trittsicherheit der Pferde begeistert. Selbst die Beipferde des Guides, dicht angebunden, traben durch die Lavafelder als wäre es eine Reitwiese.


pferde

Am frühen Nachmittag machen wir Rast, essen unsere Stullen und füttern unsere Pferde. Vom Reiterhof gibt es Zimtkringel (nie wieder so gute gegessen) und wir genießen die Sonne und die Aussicht. Die Damen versuchen sich in die nicht vorhandenen Büsche zu schlagen und versinken auf dem Rückweg nacheinander knietief im Schlamm. Wenigstens hatten sie Stiefel an…
Dann kommt eine weitere Horde vorbei (isländisches Reiten ist im Normalfall zusammen mit einer Herde), und unsere Pferde werden ein bisschen nervös, wollen mit ziehen. Aber wir haben alles im Griff und machen uns dann auch bald auf. Nach 6 Stunden Ritt an der Küste entlang bzw. durch das Wattenmeer kommen wir schließlich zu einer Farm, wo wir die Pferde absatteln und unterstellen können. Wir werden auch schon von unserem Minibus erwartet, der uns zurück zum Reiterhof bringt, wo ein feudales Abendessen auf uns wartet. Der Versuch uns zu mästen gelingt nicht ganz - wir haben ja schon Erfahrung aus Nupur…

pferde

Die Gesellschaft ist auf jeden Fall sehr lustig, es wird sich in verschiedenen Sprachen unterhalten, wir hören die Erlebnisberichte der anderen und erfahren auch endlich, was Gabbro ist - ein Vulkangestein!
Nachdem wir die Tomatensuppe, die Fischfrikadellen, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Brot, Salat, Schokolade, Kuchen, und Pfannekuchen vertilgt haben schauen wir uns noch den Sonnenuntergang mit dem Snaefellsjökull im Hintergrund an und gehen dann schlafen. Es war ein rundum gelungener Tag und einen Reitausflug dieser Art würde ich jederzeit wiederholen. Obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, ich habe mir den Hintern wund geritten und das tut schon ein bisschen weh…

Donnerstag, Juli 21, 2005

Snaefellsnes


Ziesel ist zu Besuch, also geht es wieder auf Sightseeing-Tour. Wir beschließen, den Nachmittag noch zu nutzen und nach Snaefellsnes zu fahren, wo wir den nächsten Tag ein bisschen mit den Islandponys, ähh ... welch ein Faux Pas, den Islandpferden(! - ein echter Pferdekenner muss allerdings zugeben, dass es tatsächlich nur Halbpferde sind) rumtölten wollen. Snaefellsnes ist eine langgezogene Halbinsel nördlich von Reykjavik. Bei gutem Wetter kann man von Reykjavik aus den Westzipfel von Snaefellsnes in Form des Snaefellsjökull, einem Gletscher mit markantem Gipfel, sehen.


Schon heute Abend zu fahren war eine weise Entscheidung, denn bei prima Wetter ist die Fahrt einfach nur schön! Wir unterqueren den Hvalfjördur und überqueren den Borgarfjördur und schon sind wir in Borgarnes.
Am Wegesrand vermittelt das blühende Wollgras, das teilweise wie frischer Schnee aussieht, schon fast einen Anflug von Wintergefühl.

Wir fahren die Südküste entlang und dann über den Berg nach Olafsvik. Die Strecke ist gut befahrbar, aber von dem erhofften Sonnenuntergang können wir Dank allzu viel Wolken nichts sehen. Trotzdem ist der Anblick irgendwie märchenhaft. Wir campieren auf dem Zeltplatz, auf dem man sich irgendwie nicht anmelden oder gar bezahlen kann, und machen einen kurzen Spaziergang ins Dorfzentrum. Die Vögel machen noch Action und bieten ein interessantes Schauspiel. Einen Schlummertrunk später sind wir aber auch schon am Schlafen.

Montag, Juli 18, 2005

Es ist Sommer geworden!

Lange keine Einträge mehr im Tagebuch: Was ist alles passiert?
Die Insel ist nicht mehr weiß, sondern schon ziemlich grün. Es ist immer hell. Betrunkene Männer und Frauen mit zerstörtem Make Up gehören nicht ins Tageslicht! Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Wenn man um 1 in die Disco geht, hat man das Gefühl, es ist 6 Uhr abends... Das ist schon ziemlich strange...
Ein weiterer Nachteil des Sommers: Die Touris fallen ein. Es wimmelt nur so von ihnen. Überall in der Stadt laufen sie rum in ihren Regenjacken von JACK WOLFSKIN... Ja wissen die denn nicht, dass man hier 66NORTH trägt??? Und immer schön den Rucksack aufm Rücken und sich über die komischen Isländer lästernd durch die Stadt bewegen... Erinnert mich an uns, wenn wir zur Arbeit gehn, aber das ist natürlich ganz was anderes.