Jetzt gehts aber wieder weiter.
Aber zunächst einmal nur ein link auf mein Webalbum, wo ein paar Photos von Island zu finden sind:
Islandphotos
Viel Spass und bis bald!
Anfang 2005 hat es mich völlig unvorbereitet nach Island verschlagen. Ein wundervolles Land, ein aussergewöhnliches Land. Und es gibt so viel zu berichten. Aufgrund zahlreicher Nachfragen entstand zunächst ein Tagebuch und dann dieser Blogg. Viel Spass damit!Ebenso unvorbereitet hat es mich Ende 2007 wieder von Island davon getragen. Wehmut und Heimweh sind meine Gefühle nun, und ich weiß nicht, ob ich dieses Land jemals wieder betreten werde...
Islandphotos




Last two days have been great for whale watchers departing from Reykjavík harbour. There are extremely many minke whales in the area and also a lot of porpoises and dolphins. Yesterday evening was however quite special for us here in Reykjavik harbour, as we had a huge surprise on our way back home from a tour.
When Elding was heading back from a sea angling tour with Icelandic teachers, the harbour authorities called us to let us know that a whale was in the harbour. This turned out to be an approx. 15 meters long humpback whale. It was unique experience for the crew and their guests to be whale watching inside the harbour after a splendid sea angling tour on the bay.
The whale stayed in the harbour for 15-20 minutes and seemed to enjoy the attention of our passengers that were overwhelmed to see such a giant just few meters from the boat. He was just letting us know that he had arrived in the bay.
Okay, ausgebucht, also verschoben auf Sonntag, 9:30. Prima, wenn die Bars nicht schon um 6 zu machen würden könnte man direkt nach der Eurovisionsparty (übrigens frage ich mich, was wohl downtown los gewesen wäre, wenn Silvia gewonnen hätte - so waren 150 Kopien von Silvia unterwegs und keine Spur von Traurigkeit!) auf die Pferde steigen können. So mussten wir dann noch ein paar Stündchen schlafen und waren entsprechend frisch am nächsten Morgen unterwegs zur Laxness-Farm (Für Literaturfans und Island-Freaks: Die Farm liegt neben dem Haus der Familie von Halldor Laxness).
Mocking: englisch für spotten, sich lustig machenNachdem man mich genau auf diesen Punkt angesprochen hat frage ich mich - während ich an der Kasse im Bonus stehe- : „Mache ich mich eigentlich lustig über Island?“. Derweil muss die asiatische Kundin vor mir, die offensichtlich nicht gut Isländisch spricht, beim Bezahlen erfahren, dass ihr Limit auf der Kreditkarte erschöpft ist. Was tun? Erst mal alles in Tüten packen und dann zur Bank gehen, Geld holen und dann bezahlen. Okay, … nein doch nicht okay? Auf die nächsten 100 Fragen antwortet die Kassiererin mit einem stupiden „Ekki poka“ – keine Tüten. Ich steh nun schon 5 Minuten und wurde noch keines Blickes gewürdigt.
Ja, liebe Isländer, ich mache mich lustig über Euch. Ich bin Kölner, und deshalb muss ich das tun! Und ihr seid das Land, in dem Dörfchen zu Städten werden, Blechhütten zu Herrenhäusern. Straßenschilder stehen mitten auf der Straße, ihr esst Fisch zum Frühstück und geht zum Naseputzen aufs Klo! Jedem Outlaw ist sein eigenes Denkmal gewidmet - ohne Namen, versteht sich, denn jeder weiß ja, für wen es ist. Ihr beherbergt das größte Penismuseum der Welt und wenn die isländische Krone abstürzt, dann seit ihr weniger besorgt, als viel mehr Stolz über die Wellen, die das an den internationalen Märkten schlägt.
Damit ihr weiterhin eure glückbringenden Steinhügel aufbauen könnt, werden diese Steine von Amts wegen in die Pampa transportiert. Eine eurer größten Banken hat sich Glitnir genannt und jedes Wochenende fahrt ihr mit Euren Autos durch die Innenstadt. Immer im Kreis. Bis Morgens um 6. Und das auch, wenn die Innenstadt nur 100 m lang ist. Einige von Euch denken ernsthaft darüber nach, ob man einen Tunnel zu den Westmännerinseln bauen soll, weil die Einwohner bisher so häufig seekrank werden und andere wollen den lokalen Flughafen ins Meer verlegen, weil der Bauplatz in Stadtnähe so begehrt ist. Manchmal denke ich, dass – bis ihr aus den Puschen kommt – im Süden schon wieder Siesta wäre, während ein anderes Mal angefangen wird zu schaffen, bevor überhaupt klar ist, was getan werden soll.
Und Island hat entschieden: Die Wahl viel eindeutig auf Silvía Nótt Sæmundsdóttir und den Song "Til hamingju Ísland". Wer jetzt weder Silvía Nótt Sæmundsdóttir noch den Titel "Til hamingju Ísland" kennt, der muss ein wenig isländisch denken.09.05.2006
Silvia's headquarters have received a formal complaint directly from the executive supervisor of the Eurovision song contest, regarding the use of foul language in the lyrics to her song Congratulations. According to an official memorandum from the EBU the line: The vote is in, I'll fucking win is considered so highly offensive that if it were song on stage it would bring the contest as such into disrepute. The memorandum goes as far as to threaten the superstar disqualification in the contest if she does not change the tone in her song. Silvias personal response to the complaint is that she will: "fucking say what I fucking want!"
Hello is it god?
What’s up dog?
It’s your favourite person in the world Silvia Night
I’m saving the world
See you
Das Wetter war traumhaft, aber erst mal tat sich nicht viel. Kurz bevor wir zu einem internen Projektmeeting in den Rumpf des Kutters verschwinden wollten, tauchten dann plötzlich die ersten Delphine auf. Und ein paar Minuten später ging es dann ab:
Wir haben uns fleissig im Kreis gedreht und munter Fotos gemacht, bis uns irgendwie die Ahnung kam, dass in Wirklichkeit ein falsches Spiel im Gange war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Walkutter doppelt kassieren. Von uns, damit wir angeblich ein paar Wale sehen können, aber richtig abkassieren tun sie bei den Walen, die sicher einen Haufen Geld dafür zahlen, um ein paar frierende Touristen zu sehen, die sich einen Fotoapparat vors Gesicht halten und ständig von einer Seite zur anderen laufen, um dann auf ein bisschen sich kräuselndes Wasser zu starren. Das mit den Flecken im Wasser, an denen man angeblich erkennen kann, wo der Wal als nächstes auftaucht, ist ganz sicher auch nur ein Trick!
Übrigens sieht man nicht nur Wale! Wir wurden von ein paar Basstölpeln begleitet, von denen sich einer auch in die Nähe meines Objektives gewagt hat…The world's only penis museum is hoping to fill its empty human section now that an 85 year-old man has volunteered to leave his sexual organs as a legacy.
The Icelandic Phallological Museum in Iceland's capital, Reykjavik, houses specimens from most of the country's 40 mammal species and eight from other countries in its "foreign section." But no human exhibits - for now.
The 85 year-old Icelander Pall Arason has written a letter that formally bestows "my reproductive organs - penis et scrotum" to the museum. The papers have been legally witnessed.
According to museum director Sigurdur Hjartarson, Mr Arason has aksed for it to be removed while his body is still warm, allowing the museum the opportunity to exhibit it erect.
A 41-year-old German photographer Peter Christmann has also made a written offer, Time magazine reports.
Among the exhibits hanging on the museum's wall are a tanned bull's penis that was once used as a whip on the country's farms and a smoked horse's penis said to have been a favourite snack for a 1930s gourmet.
An anatomical drawing on the wall next to the metre-long blue whale's dried penis shows that it represents only around half of its full length.
The museum, whose gift shop sells skipping ropes with phallic handles and coat-racks with penis pegs, attracted 3,500 visitors last year.
Im Hintergrund kann man eventuell die schneebedeckten Berge sehen, wenn meine Handykamera etwas besser wäre. Aber auf dem Auto liegt tatsächlich Schnee. Und auf der Strasse auch. Das Photo ist übrigens auf dem Weg zur Arbeit entstanden. Daniel hat auch mal eins zu Dokumentationszwecken gemacht (es gab ja mal die Wette, dass es nach Ostern nicht mehr schneit, aber das ist j akein Schnee, sonder nur gefrorenes Wasser, das vom himmel regent...) Hier also Daniels Schnee-Nahaufnahme aus dem isländischen Sommer. 
Danke für den Winter!
Herzlichen Glückwunsch zum Sommer!
Ist das nicht traurig? Glitnir! Für mich hört es sich an wie Gleitcreme, Glitra ist ein isländisches Spülmittel, aber doch keine Bank! Also in Wirklichkeit ist Glitnir der Vater von irgendeinem Wikingerson aus irgendeiner Saga. Für richtig eingefleischte Wikinger sogar noch nachvollziehbar, aber nicht mehr für den normalsterblichen Isländer.We work at the coolest bank of the world“
A man saw two workers who were loading bricks. He asked the first one: “What are you doing?” and got the answer: “I am loading bricks”. Then he went to the second and asked the same question: “What are you doing?” and the second worker replied: “I am building a church!”.
ich habe einen sehr schönen Artikel bei Spiegel Online über Island gefunden
- er enthält viel Wahres, auch wenn er bereits von 2004 ist:
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,308589,00.html
Das Foto ist übrigens an der Straßenecke bei uns (neues IAS-Haus) aufgenommen - wo neben dem blauen Haus noch ein Baum steht, ist jetzt diesen Monat ein dreistöckiger Neubau fertig geworden, mit dem wir den Hof teilen.
Ralph kennt übrigens den erwähnten Tangolehrer Hanni, weil er bei ihm auch einen Kurs hatte.
Das Nichtausschildern ist auch nicht nur bei Denkmälern hier üblich - auch Straßenschilder oder Wanderwegmarkierungen - jeder Isländer weiß doch, wo es lang geht.
Die kleine isländische Bank, die eine größere dänische Bank aufgekauft hat, ist übrigens Kaupthing, die das Ziel hat, zu den 50 größten Banken der Welt in 5 Jahren zu gehören (letztes Jahr Rang 180).